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3. Dan Jiu-Jitsu |
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Persönliche Biografie |
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Trotz seiner frühen Liebe zu Kampfkünsten, verstärkt durch diverse Filme, gelang Chung erst sehr, sehr viel später zum Jiu-Jitsu. Über diverse Ballsportarten fand er zunächst im Alter von 11 Jahren zum Tae-Kwon-Do. Lange hielt er es dort allerdings nicht aus und so endete die „Kampfkunstkarriere“ bereits nach zwei Jahren wieder. Es folgten viele Jahre mit weiteren Mannschaftssportarten, doch nichts konnte ihn wirklich auf lange Sicht begeistern. 1996 erwachte erneut das Interesse, angeregt durch zwei Schulfreunde, die unter Sensei Hans Wienand das Bu-Jitsu in der Sportschule Triestram ausübten. Es folgte ein Probetraining und Chung war Feuer und Flamme, jedoch sah er sich nicht in der Lage das Training ernsthaft aufzunehmen, da sein halbjähriger Auslandsaufenthalt bevorstand. Persönliches Mein persönliches Ziel den schwarzen Gurt zu machen und einen Sport auch mal konsequent durchzuziehen und auch länger als 2 Jahre zu betreiben habe ich bereits recht früh erreicht. Erst die 2 Jahre und dann der 1. Dan im Jahr 2005. Ich geniesse das Training jedes mal auf’s Neue und konkrete Ziele gibt es nicht mehr. Es mag ein wenig abgedroschen klingen, aber tatsächlich ist der Weg das Ziel. Das Jiu-Jitsu war anfangs nur sportliche Ertüchtigung und die Liebe zur Kampfkunst mit dem Nebeneffekt der Selbstverteidigung. Es ist ziemlich schnell zu sehr viel mehr mutiert, als man am Anfang glauben mochte. Es ist für mich vor allem Charakterschule geworden und hat in vielen anderen Bereichen auf mein Leben Einfluss genommen. Sportlich und technisch gut zu sein alleine reicht eben nicht. Man hält früher oder später eine gewisse Vorbildfunktion inne und trägt eine Mitverantwortung am Jiu-Jitsu als solches. In seiner Verbreitung, in seinem Ruf und in seiner Weiterentwicklung. Man ist zu jederzeit Jiu-Jitsu-Ka. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Man repräsentiert eine jahrhundertealte Kunst und Tradition und sollte sich dessen stets bewusst sein.
Ludwig Chung
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